Geboren 1939 in Rovello Porro (CO), Italien. Studium an der Kunstakademie in Mailand.
Als Zeichner und Maler oft großformatiger Bilder einer expressiven-erzählenden Darstellungsweise verbunden.
Lebt in Saronno (VA), Italien.
In einem schwarz gestrichenen Raum hängen zwei Gemälde einander gegenüber. Beide gleichzeitig sind nicht zu sehen, da eines der Bilder Objektcharakter hat und in einem dicken Holzkasten verborgen ist. Dieses kleinere Bild ist über dem Waschbecken angebracht, dort, wo sonst der Spiegel hängen könnte.
Statt in einen Spiegel schauen wir als Betrachter auf eine Feuerfront am Waldrand. Es handelt sich offensichtlich um das Höllenfeuer oder um eine Symbolisierung des „Antoniusfeuers“, einer durch Ergotaminvergiftung hervorgerufenen Erkrankung, bei der Arme und Beine durch Gefäßverengung ein brennendes Gefühl ausstrahlen.
Diese Darstellung über das funktionierende Waschbecken zu hängen, holt die ursprünglich mit vielen mystisch-religiösen Vorstellungen beladende Krankheit zurück in die Realität des Hier und Jetzt: Dieses Feuer ist zu löschen – aber die spirituelle Sehnsucht bleibt bestehen.
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