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2012: Lust for Life

2011: Quergänger –
Solo i pesci morti seguono la corrente

2010: Il Sogno Segreto –
Der geheime Traum

2009: Paradies – der dreizehnte Gesang

2008: Tabula rasa

2007: Disgelo – Eisschmelze

2006: Humilitas – Mut und Demut

2005: Il Ponte del Diavolo –
Teufelsbrücke

2004: È bella la Bestia?

2003: Die Versuchung des heiligen Antonius

2002: Hic sunt Leones

Harald Fuchs (2008)

Geboren 1954 in Rehau / Oberfranken. Nach Studium des Graphik-Designs und der freien Graphik Arbeit mit Malerei, Zeichnung und Installationen im Grenzgebiet von Kunst und Wissenschaft. Seit 1992 Professor für zeichnerische Darstellung an der Fachhochschule Düsseldorf. Lebt in Köln.

www.haraldfuchs.com

Tabula rasa:
Der kontaminierte Blick

Tabula rasa (mlat. „abgeschabte Schreibtafel“), die durch nichts mehr vorgeprägt ist, und einen Neubeginn ermöglicht.

Ausgangsmotiv ist eine (auf dem Flohmarkt in Ameno/Ortasee) gefundene Fotografie, die den ausgebrannten Arbeitsraum Adolf Hitlers auf dem Obersalzberg kurz nach Kriegsende 1945 zeigt. Das berühmte riesige und versenkbare Fenster auf dem „Berghof" gab den Blick frei auf ein überwältigendes Bergpanorama mit der Ausrichtung nach Salzburg/Österreich.


Das zweite Bildmotiv ist die Abbildung einer farbigen Ansichtskarte von 1937, die das Monumentalfenster vor seiner Zerstörung mit dem Blick auf die Alpenidylle zeigt.

Zitat von Friedrich Nietzsche: „Gipfel und Abgrund sind eins“

Musik von Richard Wagner: Vorspiel „Parsifal“


Beamerprojektion (50/70cm) in ein Regalfach